Über uns - Der Verein der Rechtspfleger im Bundesdienst e.V.

Wer wir sind

Der Verein der Rechtspfleger im Bundesdienst (VRB) ist ein Verein für Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger im Bundesdienst seit 1968. Der VRB ist stimmberechtigtes Mitglied im dbb beamtenbund und tarifunion und im Bund Deutscher Rechtspfleger.

Der VRB ist in vier Abteilungen gegliedert: Abteilung Berlin-Leipzig (Bundesverwaltungsgericht, Bundesministerium der Justiz, auch Bundesamt für Justiz), Abteilung Karlsruhe (Bundesverfassungsgericht, Bundesgerichtshof und Bundesanwaltschaft), Abteilung Kassel-Erfurt (Bundesarbeits- und Bundessozialgericht) und Abteilung München (Bundespatentgericht, Deutsches Patent- und Markenamt).

Der VRB ist eine im justizpolitischen Raum der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Standesvertretung, die die Belange der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger mit großem Engagement vertritt.

Wofür wir stehen

Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger leisten in allen ihren Aufgabenbereichen einen unverzichtbaren Beitrag für die Funktionsfähigkeit einer sich ständig wandelnden Justiz, für die Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und die Gewährleistung der freiheitlichen Grundordnung. Sie stehen für eine bürgernahe und effiziente Justiz.

Uns geht es in unserer Verbandspolitik nicht darum, den Status quo zu erhalten, sondern das Berufsbild des Rechtspflegers stets zu verbessern und fortzuentwickeln. Wir haben uns in der Vergangenheit nicht nur den grundlegenden Innovationen und notwendigen Veränderungsprozessen gestellt, sondern sie maßgeblich und verantwortlich mitgestaltet. Dies wollen wir auch in Zukunft tun.

Was wir erreichen wollen

Rechtspflegerrecht
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Gesellschaft muss das Thema der Nachwuchsgewinnung, insbesondere in der Bundesjustiz, weiter in den Fokus gerückt werden. Wir wollen daher das Berufsbild des Rechtspflegers noch attraktiver machen und setzen uns dafür ein, die Stellung des Rechtspflegers in der Verfassungs- und Spezialgerichtsbarkeit zu verbessern. Darüber hinaus wollen wir wegen der Sonderstellung des Rechtspflegers als sachlich unabhängiges Organ der Rechtspflege eine einheitliche Rechtspflegerbesoldung erreichen.

Im Hinblick auf die Landesjustiz unterstützen wir den Bund Deutscher Rechtspfleger (BDR) bei der Übertragung von richterlichen Aufgaben im Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit auf die Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger mit dem Ziel einer ganzheitlichen Bearbeitung dieser Gerichtsverfahren.

Weiterhin unterstützen wir die Europäische Union der Rechtspfleger (E.U.R.), den Europäischen Rechtspfleger als ein einheitliches Berufsbild in einem einheitlichen Rechtsraum in der Europäischen Union zu installieren.

Beamtenrecht
Wir setzen uns für eine Gleichbehandlung von Beamten und Tarifbeschäftigten hinsichtlich der wöchentlichen Arbeitszeit ein. Wir wollen daher die Festlegung einer Wochenarbeitszeit für Beamtinnen und Beamte erreichen, die die Wochenarbeitszeit der Tarifbeschäftigten nicht übersteigt.

Familie und Beruf können und dürfen keine sich ausschließenden Lebensentwürfe sein. Die Betreuung von Kindern und - zunehmend - in späteren Jahren von Eltern und Angehörigen darf nicht zu Karrierebrüchen führen. Wir setzen uns in Zusammenarbeit mit dem dbb beamtenbund und tarifunion daher für flexiblere Arbeitszeitangebote, verbesserte Fortbildungsangebote und einen Ausbau der Telearbeitsplätze ein.

Darüber hinaus sollte der Eintritt in den Ruhestand stärker den individuellen Bedürfnissen Rechnung tragen. Wir wollen daher gemeinsam mit dem dbb attraktive Altersteilzeitmodelle schaffen und das Pensionseintrittsalter durch eine nach oben und unten abweichende Korridorregelung flexibilisieren.

Abteilungen des VRB

Abteilungen des VRB

Frauen

Frauen im VRB

Senioren

Senioren im VRB

dbb

dbb

BDR

BDR

EUR

EUR

Einkommenstabellen

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Zahlen Daten Fakten 2017

Zahlen Daten Fakten

Bild Einkommenstabellen: Thorben Wengert / pixelio.de